Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Day 22 – Haleakala Crater

by Sandro Villinger on Wednesday, February 24th, 2010

Ohne Frage das Naturhighlight von Hawaii. Der Haleakala National Park.

 

Es waren ein paar ruhigere Tage – Arbeit, 2 Tage Bodyboarden in Waimea, Lost-Crew Hunting (hatte echt keinen Bock zu bloggen). Jetzt geht’s aber wieder richtig los: Ich buchte mir einen Flug nach Maui. Nachdem ich Big Island und den Volcano Natl. Park schon kannte, musste ich mir doch einfach mal die „Garden Eden“ anschauen. Los ging‘s am Samstag, 13 Uhr (hatte kein Bock früh aufzustehen) auf den bislang kürzesten Flug meines Lebens. Nach einer Reisedauer von 21 Minuten setzte der Flieger auch schon auf dem mauischen Boden auf. Unterwegs erblickte ichgleich mein erstes Ziel: Den Berg Haleakala.

 

Hier ein kurzer – und hoffentlich eindrucksvoller – Zusammenschnitt des Tages:

 

 

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Kaum gelandet, Auto geschnappt und Dach geöffnet, verschlechterte sich auch schon die Wetterlage in Richtung Haleakala:

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Die Wolken schienen den ganzen Berg zu umhüllen, ich war kurz davor umzudrehen. Aber was sonst machen? Es zog zwar möchtig zu, doch ich entschied ich mich, die Sache durchzuziehen. Haleakala National Park bietet insgesamt fünf Klimazonen und liegt in einer Höhe von 10.000 Fuss (ca. 3500m). Die Straße, die den Berg hinauf führt, hält den Weltrekord: In nur 38 Meilen ist die Spitze erreicht. Und das merkt man der steilen und kurvenreichen Straße an. Die Temperaturen sinken auch, aber selbst bei 3000m Höhe wars noch angenehm im T-Shirt.

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Unterwegs sieht man malerische Häuser, die noch aus den 50ern/60ern stammen könnte. Kein Spaß, mit der Aussicht könnte ich leben.

Auf ungefähr 5000 Fuss erreichte ich die Wolkendecke. Das war schon ein super Erlebnis, IN die Wolken hineinzufahren. Es wurde irgendwann so nass, dass ich das Dach sogar zu machte:

 

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Ab der 6000er Marke führte die Straße durch völlig vernebelte Wälder, die 1:1 aus Silent Hill kopiert wurden:

 

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Ich gab die Hoffnung schon fast auf, dass ich den Krater überhaupt sehen würde und genoss gute Musik, die grusligen Nebel und die nette Fahrt. Doch urplötzlich durchbrach ich die Wolkenwand…

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…und was sich ab dann für ein Anblick bot, zählt zu den SCHÖNSTEN Aussichten – korrigiere – zu den SCHÖNSTEN DINGEN, die ich je gesehen habe.

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Ich kann nicht beschreiben, was das für ein Gefühl ist: Man blick rechts aus dem Fenster und denkt, man sitzt in einem Flugzeug:

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Kein Spaß, DAS IST EIN FEELING! Für hilft auch das schönste Cabrio zuhause nicht, wenn die Aussicht in Deutschland im Vergleich einfach nur zum Kotzen ist.

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Am ersten Lookout wurde Halt gemacht. Ich machte hier die Bekanntschaft von zwei netten Urlaubern aus Virginia, mit denen ich dann fast den Rest des Tages unterwegs war. Ein unheimlich smartes Ärztepaar, die mir die besten Tipps zum Berg parat hatten und auch ständig Fotos von mir knipsten ;)

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Es war ein traumhafter Blick, den man enfach mal für ein paar Minuten – ganz in Ruhe, ganz alleine – wirken lassen muss.

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Um 17:30 ging’s aber weiter in Richtung Spitze des Berges. Und egal wie lange und wie oft ich auf diese Landschaft schaute, es wurde nicht langweilig. Nein, es wurde sogar immer beeindruckender:

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Letztendlich konnte ich aber dann doch widerstehen, alle 3 Minuten anzuhalten und die Aussicht zu geniessen, und erreichte die Spitze. Hier wächst eine sehr interessante Pflanze – das Silversword, gibt es nur auf Maui und auch nur im Haleakala National Park. Wächst 50 Jahre, blüht angeblich 1x und stirbt dann.

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Hier traf ich mich auch wieder mit meinem Ärztepaar, Rheinhard und Lisa. Als die Schatten länger wurden…

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…suchten wir uns den schönsten Spot zum Beobachten des Sonnenuntergangs. Und plötzlich wurds richtig kalt, so kalt, dass auch der Herr Villinger (Mr. Ich steh 4 Stunden mit T-Shirt und Sacko am Weihnachtsmarkt in Hamburg und Kollegen halten mich für verrückt Villinger), eine leichte Gänsehaut bekam.

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Ein absolut unvergesslicher Moment, der immer schöner und schöner wurde. Als die beiden dann noch Wein ausschenkten, wurd der Moment perfekt:

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Irgendwann wars vorbei….

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…und wir verabschiedeten uns mit einer dicken Umarmung. Der Weg runter war aber ebenfalls ein Ausblick, den ich so noch nie gesehen habe:

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Kurzum: Mir fällts schwer, hier irgendwas zu schreiben. Fotos sind Scheisse, Videos sind Scheisse, um so einen Ausblick zu beschreiben. Ich bin jetzt vorsichtig (weils noch frisch im Kopf ist), aber ich glaube das gehört zu den fünf genialsten Naturschauspielen, die ich je gesehen habe – definitiv ganz oben in der Liste, in der auch der Grand Canyon steht.

Wie auch immer, der Tag endete etwas ärgerlich, als ich rund 3 Stunden im Auto unterwegs war, bis ich endlich mal ein freies Hotel gefunden hatte – schlaue Leute buchen, Sandro ist sowas egal, weil er das in USA nie gemacht und nie wirklich gebraucht hatte. Aber auf Maui war wohl diesmal die Hölle los ;)

Day 11 – Whale Whatching Whith Whil Wheaton

by Sandro Villinger on Wednesday, February 10th, 2010

Was wäre ein Urlaub ohne eine schimmlige Kreuzschiff-Tour? Das dachten wir uns auch und buchten das “Combo-Pack"  bei Atlantis-Travel: Eine Submarine Tour und eine Whale Whatching (sorry, ich kann’s nicht anders aussprechen) Tour. Von einem in Hawaii aufgewachsenen Arbeitskollegen – der nun in Boston lebt und mich sehr beneidet – erfuhr ich, dass zurzeit die besten Chancen für Walsichtungen gegeben sind.

Los geht’s morgens um 8:30 Uhr am Hilton Hawaiian Village, das wohl einer der größten Hotelkomplexe hier auf Hawaii darstellt: Gewaltig, wie viele Hoteltürme, Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und Tour-Booths zusammen das “Village” bilden. Da wir 20 Minuten auf das Schiff – das uns widerum zum U-Boot bringen sollte – warten musste, blieb genug Zeit mich endlich mal mit den Einstellungen meiner Kamera vertraut zu machen. Und so schoss ich rund 40 Fotos von diesem Motiv, bis ich meine neue 7D endlich (ansatzweise) kapierte und schwer beeindruckt von den Fähigkeiten war:

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Wir verlassen das sonnige Honolulu (die schwarzen Wolken hängen immer nur über dem Zentrum der Insel – an der Küste war schönstes Wetter) und docken am U-Boot an.

 

 

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In der Fernse sieht man sie schon, die Atlantiv IV – our submarine!

 

 

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Kaum an Bord, zeigte sich schon die Pracht der Unterwasserwelt vor unseren Augen…

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Das Flugzeugwrack und die Pyramide sind teil einer künstlichen Unterwasserwelt, die der Fischwelt rund um Oahu Schutz vor natürlichen Feinden bietet. 

 

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Das hier gezeigte Schiff ging in den 70er Jahren als das “Teriyaki Wrack” in die Geschichte ein. An Bord der Kahns löste der Koch ein Feuer aus, das die Crew mit den Löschern nicht stoppen konnten. Aus Not heraus gossen sie ihre Ladung – Fässer mit Soyasauce – auf die Flammen. Doch das entfachte die Flammen nur noch mehr und irgendwann brannte das Schiff mitsamt literweise Soya und der zweiten Ladung – ein Netz frisch gefangener Fische – mit. Es stank wohl einige Zeit nach verbranntem Fisch in Soyasauce, daher der Name.  

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Nach der 1 1/2 stündigen Tour ging’s wieder an die Wasseroberfläche und auf die kleine Fähre, wo sich auch gleich die Gruppe Japaner gesellig übergaben ;)  
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Ich find es auf jedem Trip (ob Vietnam, Indonesian, USA, whatever) immer wieder erstaunlich, dass man hauptsächlich nur Japaner sieht, die nach 10 Minuten seekrank werden ;)

Nächster STOP: Whalewhatching!

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Was haben wir gelacht beim Fotoshooting an Deck ;) Klaro, musste man doch mal die neue Kamera ausprobieren. Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Frisur hält!! ;)

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Bitte glauben: Das Wasser ist NICHT nachbearbeitet. Das war wirklich so grellblau! Wie kommt denn sowas zustande?

 

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Die Whalewhatcher wharten gespannt auf die ersten Sichtungen.

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Und da “springt” auch schon einer aus dem Wasser…

 

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…die Flosse hinterher!

 

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Doch leider bliebs nur bei 4-5 derartiger Begegnungen mit den Walen – auch leider nur aus recht großer Distanz. Schade! Dennoch war’s der Trip wert, allein der frischen Luft und des Spaßes wegen, den wir an Bord hatten. Da wir aber nach dem Tripp höllemüde waren, ging’s ZUM ERSTEN MAL so wirklich an den Strand zum relaxen. Nach all den Tagen im Auto, nach dem vielen Sightseeing in Honolulu, am North Shore (etc.), MUSS auch mal typischer Badeurlaub sein – auch wenn’s nur ein paar Stunden waren.

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Und wo waren wir abends? Natürlich im Pastrami zur LOST Viewing Party, zu der diesmal nur noch 3-4 Fans erschienen sind (es ist einfach zu laut, nächste Woche verzichte ich einfach drauf).

GUTE NACHT!

Day 4 + 5 – Lots of miles down the road

by Sandro Villinger on Thursday, February 4th, 2010

Die letzten zwei Tage hier auf Hawaii waren fantastisch: Der eine voller Action und Program, der andere schön relaxed mit etwas Sonne am Strand für Schatzi und etwas gemütlicher Arbeit für mich.

Tag 4 begann mit einem üblegen Regenschauer auf Waikiki, der sich aber – je weiter wir die Küste gen Norden fuhren – wieder auflöste.

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Typisch O’ahu: An den Gebirgen kleben die Wolken.

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Chinamans Hat – Erinnert dem Chapeau chinesischer Bauern, daher der Name ;) Ist Ebbe, kann man sogar bis zum Hat selbst laufen.

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Wenn so ein Monster links neben einem fährt, macht man schön Platz. Will auch mal so eine 6 Liter (oder mehr?) Maschine fahren.

Nach einer 30minütigen Autofahrt kamen wir schon im Polynesian Culture Center an, das uns sehr ans Herz gelegt wurde: In einem Disney-land ähnlichen Park werden die Polynesischen Kulturen (jaja, daher der Name) näher gebracht:

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Da pfeiff ich auf Da Enzo’s Feinschmeckerküche in Hamburg, wenn man im polynesischen Kulturzentrum einen Hot Dog mit Käsesauce essen kann! Nach einer interessanten Feuershow und Tanzeinlagen gings auch schon weiter an der Küste.

Und hier kommen wir auch schon zum beschissenen Teil des Tages: Ich dachte mir, ich hätte so richtig Lust in die reisserischen Wellen zu stürzen – und das trotz etlicher roter Warnschilder und teilweise 5m hoher Wellen.

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Die Folge: Eine Welle mit einer UNHEIMLICHEN Kraft hat mir das Bein übelst umgeknickt…

Die Folge: Ich hinke jetzt noch durch die Gegend und bin froh, dass man hier Automatik fährt. Kuppeln könnte ich nicht mehr ;) Heute Nacht musste ich auch gut aufpassen, wie rum ich schlafe und dass ich mein Bein ja nicht durchstrecke.

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Der fünfte Tag war eigentlich ruhiger – hier hatten wir Zeit zu recherchieren, Whalewatching zu buchen und einfach nur für Bullshit:

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Zuerst wollten wir ins Aloha Stadium, um dort die Treppen hoch und runterzujoggen. War aber ZU! Dann wollten wir rüber auf Ford Island…

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…bis uns der Wächter auf der Brücke sagte, es wär eine reine Militärinsel und wir sollen sofort wieder umdrehen ;)

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Schatzi wars mit offenem Dach etwas kühl…

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Aber dafür war die Aussicht auf die Ostküste beeindruckend!

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“UND JETZT HÖR MAL AUF FOTOS ZU MACHEN, SONSCHT KNALLTS!”

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Abends ging’s dann weiter über Honolulu Downtown ins Kino am Ala Moana Blvd. Nachdem wir von dem freundlichen Kinostaff Pizza und Nachos umsonst bekamen, kam ich ENDLICH mal in den Genuss von Avatar 3D.

Sorry für diesen winzigen Blogpost im SMS-Stil, aber es ist jetzt 00:30, wir sind eben erst nach Hause gekommen und ich hau mich jetzt ins Bett ;) MÜD.

Cheers,
Sandro

Hello world!

by admin on Tuesday, February 2nd, 2010

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