Day 22 – Haleakala Crater

by Sandro Villinger on February 24th, 2010

Ohne Frage das Naturhighlight von Hawaii. Der Haleakala National Park.

 

Es waren ein paar ruhigere Tage – Arbeit, 2 Tage Bodyboarden in Waimea, Lost-Crew Hunting (hatte echt keinen Bock zu bloggen). Jetzt geht’s aber wieder richtig los: Ich buchte mir einen Flug nach Maui. Nachdem ich Big Island und den Volcano Natl. Park schon kannte, musste ich mir doch einfach mal die „Garden Eden“ anschauen. Los ging‘s am Samstag, 13 Uhr (hatte kein Bock früh aufzustehen) auf den bislang kürzesten Flug meines Lebens. Nach einer Reisedauer von 21 Minuten setzte der Flieger auch schon auf dem mauischen Boden auf. Unterwegs erblickte ichgleich mein erstes Ziel: Den Berg Haleakala.

 

Hier ein kurzer – und hoffentlich eindrucksvoller – Zusammenschnitt des Tages:

 

 

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Kaum gelandet, Auto geschnappt und Dach geöffnet, verschlechterte sich auch schon die Wetterlage in Richtung Haleakala:

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Die Wolken schienen den ganzen Berg zu umhüllen, ich war kurz davor umzudrehen. Aber was sonst machen? Es zog zwar möchtig zu, doch ich entschied ich mich, die Sache durchzuziehen. Haleakala National Park bietet insgesamt fünf Klimazonen und liegt in einer Höhe von 10.000 Fuss (ca. 3500m). Die Straße, die den Berg hinauf führt, hält den Weltrekord: In nur 38 Meilen ist die Spitze erreicht. Und das merkt man der steilen und kurvenreichen Straße an. Die Temperaturen sinken auch, aber selbst bei 3000m Höhe wars noch angenehm im T-Shirt.

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Unterwegs sieht man malerische Häuser, die noch aus den 50ern/60ern stammen könnte. Kein Spaß, mit der Aussicht könnte ich leben.

Auf ungefähr 5000 Fuss erreichte ich die Wolkendecke. Das war schon ein super Erlebnis, IN die Wolken hineinzufahren. Es wurde irgendwann so nass, dass ich das Dach sogar zu machte:

 

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Ab der 6000er Marke führte die Straße durch völlig vernebelte Wälder, die 1:1 aus Silent Hill kopiert wurden:

 

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Ich gab die Hoffnung schon fast auf, dass ich den Krater überhaupt sehen würde und genoss gute Musik, die grusligen Nebel und die nette Fahrt. Doch urplötzlich durchbrach ich die Wolkenwand…

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…und was sich ab dann für ein Anblick bot, zählt zu den SCHÖNSTEN Aussichten – korrigiere – zu den SCHÖNSTEN DINGEN, die ich je gesehen habe.

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Ich kann nicht beschreiben, was das für ein Gefühl ist: Man blick rechts aus dem Fenster und denkt, man sitzt in einem Flugzeug:

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Kein Spaß, DAS IST EIN FEELING! Für hilft auch das schönste Cabrio zuhause nicht, wenn die Aussicht in Deutschland im Vergleich einfach nur zum Kotzen ist.

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Am ersten Lookout wurde Halt gemacht. Ich machte hier die Bekanntschaft von zwei netten Urlaubern aus Virginia, mit denen ich dann fast den Rest des Tages unterwegs war. Ein unheimlich smartes Ärztepaar, die mir die besten Tipps zum Berg parat hatten und auch ständig Fotos von mir knipsten ;)

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Es war ein traumhafter Blick, den man enfach mal für ein paar Minuten – ganz in Ruhe, ganz alleine – wirken lassen muss.

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Um 17:30 ging’s aber weiter in Richtung Spitze des Berges. Und egal wie lange und wie oft ich auf diese Landschaft schaute, es wurde nicht langweilig. Nein, es wurde sogar immer beeindruckender:

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Letztendlich konnte ich aber dann doch widerstehen, alle 3 Minuten anzuhalten und die Aussicht zu geniessen, und erreichte die Spitze. Hier wächst eine sehr interessante Pflanze – das Silversword, gibt es nur auf Maui und auch nur im Haleakala National Park. Wächst 50 Jahre, blüht angeblich 1x und stirbt dann.

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Hier traf ich mich auch wieder mit meinem Ärztepaar, Rheinhard und Lisa. Als die Schatten länger wurden…

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…suchten wir uns den schönsten Spot zum Beobachten des Sonnenuntergangs. Und plötzlich wurds richtig kalt, so kalt, dass auch der Herr Villinger (Mr. Ich steh 4 Stunden mit T-Shirt und Sacko am Weihnachtsmarkt in Hamburg und Kollegen halten mich für verrückt Villinger), eine leichte Gänsehaut bekam.

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Ein absolut unvergesslicher Moment, der immer schöner und schöner wurde. Als die beiden dann noch Wein ausschenkten, wurd der Moment perfekt:

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Irgendwann wars vorbei….

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…und wir verabschiedeten uns mit einer dicken Umarmung. Der Weg runter war aber ebenfalls ein Ausblick, den ich so noch nie gesehen habe:

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Kurzum: Mir fällts schwer, hier irgendwas zu schreiben. Fotos sind Scheisse, Videos sind Scheisse, um so einen Ausblick zu beschreiben. Ich bin jetzt vorsichtig (weils noch frisch im Kopf ist), aber ich glaube das gehört zu den fünf genialsten Naturschauspielen, die ich je gesehen habe – definitiv ganz oben in der Liste, in der auch der Grand Canyon steht.

Wie auch immer, der Tag endete etwas ärgerlich, als ich rund 3 Stunden im Auto unterwegs war, bis ich endlich mal ein freies Hotel gefunden hatte – schlaue Leute buchen, Sandro ist sowas egal, weil er das in USA nie gemacht und nie wirklich gebraucht hatte. Aber auf Maui war wohl diesmal die Hölle los ;)

Day 14 – Recreating the picture

by Sandro Villinger on February 13th, 2010

Also ich bitte euch, das musste ja wohl sein: Wenn man schon direkt am Ala Wai Marine lebt, MUSS man ja auch das Foto von Desmond und Penny nachstelen. Schließlich wurde das ikonische Foto knappe 300m von unserem Apartment aufgenommen.

Über die letzten 14 Tage versuchten wir es mehrfach, doch die Perspektive wollte nicht hinhauen oder aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Hier und da fiel auch mal die Kamera ins Wasser . Doch heute – Freitag – haben wir’s geschafft ;)

Insgesamt knipsten wir rund 50 Fotos, bis wir Spot und die Pose raus hatten. Ich finde, wir habens recht gut hinbekommen:

Originale:

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(Season 3)

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(Season 4)

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Bitte auch beachten: Das knallig rote Polohemd stimmt überein ;)

Ich kann euch nur eins sagen: Wir haben hier einfach nur unseren Spaß! Ein Urlaub, den man echt nicht wieder vergessen wird…

Day 13 – Meeting John Locke (Terry O’Quinn) and climbing Koko Head

by Sandro Villinger on February 12th, 2010

Was für ein genialer Tag auf DER INSEL. Fangen wir wieder beim kleinen Highlight an? Wir kletterten am North Shore – kurz vor den Weimea Falls – gut eine Stunde über die wunderschönen Vulkanformationen am Sunset Beach(siehe Fotos unten). Völlig erschöpft stiegen wir ins Auto, ich nahm noch einen kräftigen Schluck Wasser und lies den Motor an. Plötzlich meinte Pamela-Maus zu mir: “Schau mal, der sieht so aus wie.….wow, schau schnell links!”.

Und da lief Terry O’Quinn ganz locker an uns vorbei, genoss ebenso die wunderschöne Aussicht auf den Sonnenuntergang und die Felsformationen, hörte Mucke mit seinem blauen iPod Nano.

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In dem Moment weiß man erst mal nicht so richtig, was man machen soll: Einfach ansprechen? Wir warteten mal wieder zu lange und folgten ihm langsam, als er schon fast ausser Sichtweite war. Irgendwann fühlten wir uns dann wie Stalker und sprachen ihn an.

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Wir unterhielten uns kurz und ich beglückwünschte ihn natürlich zu seinen Leistungen bei LOST. Wie er seine derzeitige Doppelrolle (huch, Spoiler) darstellt, ist schlicht und ergreifend beeindruckend. Er war auch äußerst nett, schüttelte uns die Hände, fragte nach unseren Namen und unterhielt sich recht locker mit uns. Doch wir wollte ihn nicht weiter stören – schließlich war er gerade mit iPod im Ohr spazieren (da sollt mich auch niemand nerven, wenn ich meine Podcasts hör). Und so verabschiedeten wir uns wieder :) Klasse, wenn man eine seiner großen Ikonen nur durch einen dummen Zufall trifft – und das ist echt ein Zufall, schließlich war unser Stop an dem besagten Parkplatz nicht eingeplant.

Doch nun zum WUNDERSCHÖNEN “Rest” des Tages. Wir machten uns erst an die Ostküste auf, um den Koko Krater zu besteigen. Doch niemand wusste genau, was das alles mit sich bringt:

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Über 1000 breite Stufen und eine üble Steigung. Hoch brauchten wir fast eine Stunde und waren – obwohl wir eigentlich recht gut in Form sind – völlig erschöpft. Oben bot sich aber ein 360° Panorama, das sich gewaschen hat:

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Ich konnt nicht mehr….

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Wir konnten – oben angekommen – an gar nichts mehr denken, so erschöpft waren wir. An einer Stelle war ich auch kurz davor, meinen Mageninhalt auf die Stufen zu entleeren und Pam wurd’s auch schon schwarz vor Augen. Bei der Hitze und bei diesen unproportionalen Stufen sowie dem rutschigen Dreck war der Aufstieg eine reine Klettertortur. Am Ende ist man aber schon sehr stolz auf die erbrachte Leistung ;)

Wir genossen die Aussicht im deutlich kühleren Wind und sprangen wie kleine Rehlein wieder runter. Das ging aber nur die ersten paar Meter, den Rest konnten wir dank Regen herunterschleichen – wieder mal ein schöner Tag, um sich das Genick zu brechen.

Weiter geht’s ging dann in Richtung Weimea Falls, die als nächstes auf dem Programm standen. Unterbrochen wurde dieser Plan allerdings, als wir bei Sunset Beach angekommen sind und eine beeindrucken Vulkanlandschaft am Meer entdeckten, an der tödlich hohe Wellen schmetterten:

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Ich konnte den Wellen nicht widerstehen und wagte mich so nahe an die Klippe, wie ich mich nur traute (ein weiteres Mal Kamera dem Wasser opfern ist nicht drin).

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Beeindruckendes Naturschauspiel!

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Schatzi war vernünftiger als ich und blieb immer in sicherer Entfernung. Recht hat sie!

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Denn wenn solche Wellen auf einem zukommen, wird’s einem schon anders ;)

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Dem Profi-Fotograf auf dem Bild hier war das Schnuppe. Er knippst für diverse US-Zeitschriften und wagt sich – mit Schutzglas vor der Linse bewaffnet – gefährlich Nahe an die Wellen.

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Doch auch irgendwann geht auch dieser Tag dem Ende zu und wir trafen – keine 5 Minuten nachdem wir hier fertig waren – den guten John Locke. Abend ging’s nochmal ins Ala Moana Center, wo wir Bubba Gumps Küche noch einmal genießen durften.

Ganz liebe Grüße aus Hawaii,

Pam & Sandy

Day 12 – Manoa Falls and Pali Lookout

by Sandro Villinger on February 12th, 2010

Erinnert Ihr euch? Am Montag mussten wir den Mustang abgeben. Da wir die Hummer Tour und die Bootstouren mitmachten, war ein automobiles Gefährt auch nicht notwendig. So, es war Mittwoch und wir brauchten wieder ein Auto. Also, klar, schlender ich los und wollte mir – das übliche – einen Mustang oder Sebring Convertible holen. Pustekuchen! Alle Mietstatione (Enterprise, Alamo, Dollar…) hatten so gut wie keine Autos mehr. Da bot mir die nette Asiatin am Schalter doch einen Mercury Grand Marquis an. Ich machte nur “???” und sagte “OK, if you haven’t got anything else!”.

Was da auf mich – zum Spotpreis, ehrlich – wartete, war folgendes Getüm:

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WTF?

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Wahnsinnig lustiges Gefährt. Der Grand Marquis LS erinnert mich an die klassischen Limousinen, wie man sie von Dallas oder einem 80er Jahre Gangsterstreifen kennt. Und das spiegelte sich auch im Innenraum wider: 80/90er Style, alles sichtbar billiger Plastik, Holzverzierungen überall,  durchgehende Sitzbank (Mittelarmlehne konnte komplett hochgeklappt werden) und Automatik-Hebel AM LENKRAD – das kannte ich nur aus dem Fernsehen. Aber jetzt kommt’s: Der Mercury Grand Marquis LS ist BRANDNEU. Als ich eingestiegen bin, hatte er gerade mal 874 Meilen runter (die 1000er Marke wurde heute geknackt). Das Leder roch taufrisch, alles war im Topzustand. Und hier kommt meine Frage: Stellt Mercury 2009/2010 noch Luxus-Autos her, die optisch sowohl innen als auch außen der Zeit 20 Jahre hinterherhinken? Sehr merkwürdig das ganze. Aber es ist ein geniales Feeling mit der Kiste herumzucruisen. Das Handling und die Kurvenlage ist echt gut, und das sagt ein verwöhnter 6er Bengel ;)

Na wie auch immer. Mit der Opa-/Gangsta-Karre fuhren wir erst die Marina entlang….

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…bevor wir uns TIEF in den Dschungel zu den Manoa Falls aufmachten. Dieses Dschungelgebiet ist keine 15 Minuten von Honolulu entfernt und bietet wunderschöne Banyanbäume und eine gewaltig schöne Tier- und Pflanzenwelt. An allen Ecken und Enden sieht man wunderschöne Bambuswäldchen. Schatzi wagte sich natürlich sofort hoch ins Geäst und dank unserer Ausflüge benötigten wir für den 2-3km langen Pfad auch gute 3 Stunden ;)

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Sie schaffte es gott sei Dank, auch elegant wieder herunter zu kommen!

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Wir blieben natürlich nicht immer auf dem Pfad, sondern schlugen ins mitten in den Jungle! Muss sein :) Ich versicherte Schatzi mehrfach, dass es auf Hawaii keine Schlangen gibt und sie sich keine Sorgen machen muss.

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Ich frag mich immer, womit ich so eine wuuuunderschöne Freundin überhaupt verdient hab! Wenn ich die mal nicht mehr hab, dann kann mich gleich an Charlies Baum erhängen. Und da ist er auch schon (JAP, Original-Location, auf einem kleinen Schild stand auch etwas von Charlies Hangout oder so…)

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…hoffentlich sind dann auch ein paar nette Freunde da, die mich herunterschneiden ;)

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Schatzi war ganz schön auf Steroids an dem Tag und kletterte und krabbelte überall hoch und hinein. Wir sahen am Ende des Tages auch entsprechend aus, waren völlig verstochen und laufen konnten wir vor Beinschmerzen auch nicht mehr.

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Am Ende des Manoa Falls Trail konnten wir sehen, wie die Wolken keinen Meter über dem Berg vorbeischwebten. Ein wundervoller Anblick!

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Typische wundervolle – und wie Pam zurecht meinte – auch etwas gruselige Dschungelatmosphäre!

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Beim Verlassen des Parks fielen mir gleich die typisch gelben Penske Miet-Trucks auf, die man eigentlich nur dann sieht, wenn eine gewisse Filmcrew in der Nähe ist. Fast schon misstrauisch (verfolgt mich Lost? Ich dachte ICH verfolge die Serie…) ging ich auf den Parkplatzhüter zu und fragte unschuldig, ob hier was gedreht wird und bekam just die Bestätigung: “Yes, the’re filming Lost Season 6 for the next couple of days here….go take a look!”. Und dann marschierten wir schnell auf ein kleines Aussichtsplateau und staunten nicht schlecht, als wir die KÄFIGE wieder sahen, die zum ersten Mal in S3 auftauchten. But see for yourself:

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Scheinbar bekommen die wohl wieder ihr Comeback?

Doch wir wollten nicht noch mehr Zeit verplämpern und fuhren schnurstracks zum Pali Lookout, wo wir auch bald ein tolles Fotoshooting vorbereiteten….

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No comment! 1×01 sag ich dazu nur.

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Auf dem Rückweg konnten wir noch den wunderschönen Sonnenuntergang über dem japanischen Friedhof in Honolulu bewundern.

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Und da musste ich schon schwer grinsen….die haben ja echt Freiheiten, was Nummernschilder angeht!

Ganz viele Grüße von der schönsten Insel der Welt,
Sandro und Pam

Day 11 – Whale Whatching Whith Whil Wheaton

by Sandro Villinger on February 10th, 2010

Was wäre ein Urlaub ohne eine schimmlige Kreuzschiff-Tour? Das dachten wir uns auch und buchten das “Combo-Pack"  bei Atlantis-Travel: Eine Submarine Tour und eine Whale Whatching (sorry, ich kann’s nicht anders aussprechen) Tour. Von einem in Hawaii aufgewachsenen Arbeitskollegen – der nun in Boston lebt und mich sehr beneidet – erfuhr ich, dass zurzeit die besten Chancen für Walsichtungen gegeben sind.

Los geht’s morgens um 8:30 Uhr am Hilton Hawaiian Village, das wohl einer der größten Hotelkomplexe hier auf Hawaii darstellt: Gewaltig, wie viele Hoteltürme, Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und Tour-Booths zusammen das “Village” bilden. Da wir 20 Minuten auf das Schiff – das uns widerum zum U-Boot bringen sollte – warten musste, blieb genug Zeit mich endlich mal mit den Einstellungen meiner Kamera vertraut zu machen. Und so schoss ich rund 40 Fotos von diesem Motiv, bis ich meine neue 7D endlich (ansatzweise) kapierte und schwer beeindruckt von den Fähigkeiten war:

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Wir verlassen das sonnige Honolulu (die schwarzen Wolken hängen immer nur über dem Zentrum der Insel – an der Küste war schönstes Wetter) und docken am U-Boot an.

 

 

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In der Fernse sieht man sie schon, die Atlantiv IV – our submarine!

 

 

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Kaum an Bord, zeigte sich schon die Pracht der Unterwasserwelt vor unseren Augen…

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Das Flugzeugwrack und die Pyramide sind teil einer künstlichen Unterwasserwelt, die der Fischwelt rund um Oahu Schutz vor natürlichen Feinden bietet. 

 

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Das hier gezeigte Schiff ging in den 70er Jahren als das “Teriyaki Wrack” in die Geschichte ein. An Bord der Kahns löste der Koch ein Feuer aus, das die Crew mit den Löschern nicht stoppen konnten. Aus Not heraus gossen sie ihre Ladung – Fässer mit Soyasauce – auf die Flammen. Doch das entfachte die Flammen nur noch mehr und irgendwann brannte das Schiff mitsamt literweise Soya und der zweiten Ladung – ein Netz frisch gefangener Fische – mit. Es stank wohl einige Zeit nach verbranntem Fisch in Soyasauce, daher der Name.  

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Nach der 1 1/2 stündigen Tour ging’s wieder an die Wasseroberfläche und auf die kleine Fähre, wo sich auch gleich die Gruppe Japaner gesellig übergaben ;)  
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Ich find es auf jedem Trip (ob Vietnam, Indonesian, USA, whatever) immer wieder erstaunlich, dass man hauptsächlich nur Japaner sieht, die nach 10 Minuten seekrank werden ;)

Nächster STOP: Whalewhatching!

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Was haben wir gelacht beim Fotoshooting an Deck ;) Klaro, musste man doch mal die neue Kamera ausprobieren. Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Frisur hält!! ;)

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Bitte glauben: Das Wasser ist NICHT nachbearbeitet. Das war wirklich so grellblau! Wie kommt denn sowas zustande?

 

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Die Whalewhatcher wharten gespannt auf die ersten Sichtungen.

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Und da “springt” auch schon einer aus dem Wasser…

 

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…die Flosse hinterher!

 

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Doch leider bliebs nur bei 4-5 derartiger Begegnungen mit den Walen – auch leider nur aus recht großer Distanz. Schade! Dennoch war’s der Trip wert, allein der frischen Luft und des Spaßes wegen, den wir an Bord hatten. Da wir aber nach dem Tripp höllemüde waren, ging’s ZUM ERSTEN MAL so wirklich an den Strand zum relaxen. Nach all den Tagen im Auto, nach dem vielen Sightseeing in Honolulu, am North Shore (etc.), MUSS auch mal typischer Badeurlaub sein – auch wenn’s nur ein paar Stunden waren.

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Und wo waren wir abends? Natürlich im Pastrami zur LOST Viewing Party, zu der diesmal nur noch 3-4 Fans erschienen sind (es ist einfach zu laut, nächste Woche verzichte ich einfach drauf).

GUTE NACHT!

Day 10 – KOS Hummer Tours durch Ka’a’awa Valley

by Sandro Villinger on February 10th, 2010

Yesterday was an awesome day. Ich versenkte meine Kamera beim Selbstauslösen am Marina Pier – hervorragend. Aber groß aufgeregt hat mich das nicht wirklich, schließlich hatte sie 3 Jahre lang wunderbare Dienste verrichtet und es wurde auch mal Zeit für einen Aufstieg. Nach mehreren Empfehlungen, einer halben Nacht Onlineresearch und einem langen Gespräch mit dem Besitzer von Ritz Camera im Ala Moana Center, der selbst eine besitzt, bin ich bei der Canon EOS 7D gelandet: Ein 18 Megapixel-Tier mit 1080p-Videofunktion. Ein klarer Aufstieg von der unteren Mittelklasse in die Oberklasse – und das merkt man der Kamera an. Bin sehr zufrieden und warte nur darauf, bis ich sie in 3 Jahren ebenso versenke ;)

Anyway, am Tag 9 auf Oahu verabschiedeten wir uns vom rächte Muschtang und stiegen auf einen Hummer H2 um. Grund: Wir buchten die KOS Hummer Tour, die uns durchs Ka’a'awa Valley führte. Dieses ikonische Tal zeichnet Oahu aus. Zunächst führte uns der Weg aber über auf die andere Seite der Insel. Unterwegs machten wir am Pa’li Lookout Halt:

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“Ohhh schau mal, Schatz, da hatten wir uns noch lieb!”

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JWL, en böse rächte Hummer.

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Chinamans Hat, diesmal bei wundervollem Wetter!

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Im Ka’a’wa Valley angekommen, erklärte unser Guide uns die frühe Geschichte des Tals. Hier wurden im frühen 20. Jahrhundert Zucker angebaut. Das Geschäft brach schnell ein, als die Zuckerrohrbauern mit den vielen Unwettern und der Nähe zum Salzmeer zu kämpfen hatten.

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Beim Betreten des Tals deutete unser Guide auf zwei Militärbunker, die tief in den Felsen führten. Der Eingang, so erklärte er und das wusste ich natürlich schon, kam auch schon in der ein oder anderen Szene einer recht bekannten Fernsehserie vor ;)

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Natürlich konnte ich dann nicht anders, als:

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Siehe:

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Pam und ich mit wunderbarem Hintergrund aufs Ka’a’awa Valley. Einer von uns beiden hätte an der Stelle mit einem alten Militärmesser einen Apfel schälen müssen, während der andere gleich auf ihn los geht.

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Und da stand es: JUGHEAD! Obwohl die eigentliche Wasserstoffbombe nicht mehr da war – schließlich wurde sie ja versteckt – war es trotzdem ein tolles Gefühl an einem Ort mit solchem historischen Background zu stehen ;)

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Verschnaufspause auf zwei recht bekannten Baumstämmen. Aber keine Sorge, Pam schlug mir an der Stelle die Nase nicht blutig!

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Welch eine Aussicht auf eines der schönsten Täler von ganz Hawaii

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Auch eine kleine Kletterpartie war nötig. Allerdings fehlte die passende Mucke ;) Dam…da-da-da-damm….damm…da-da-da-damm….

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Vor 17 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich hier einmal stehe: Hier wurden eine recht bekannte Szene von Jurassic Park gedreht. Welche? See for yourself. Remember?

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Nach der Jagd mit den kleinen Sauriern versteckten sich Sam Neil und die Kids hinter diesen Baumstämmen.

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Fazit: Super Tag!

Day 8 – Aloha Stadium Swap Meet, Halona Blowhole and Diner at Nobu’s

by Sandro Villinger on February 7th, 2010

Fangen wir mit dem schönen und entspannenden Ausklang des Abends an: Wir waren in Nobu essen, meiner Meinung nach einer der besten japanischen Restaurants. Insgesamt gibt es rund 20 Nobu Restaurants auf der Welt, allesamt unter der Leitung von Chef Nobu Matsuhisa und Robert De Niro. Wie dem auch sei: Wir haben uns vom Hauptmenü fern gehalten und das Omakase bestellt.

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Übersetzt etwa “Wie Sie wünschen”, einem 8-Gänge Menü nach Art des Kochs. Dabei war:

  • Thunfisch- und Lachstartar mit Caviar
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  • Sashimi Salat mit Matsuhisa Dressing (no idea, was das ist, schmeckte aber hervorragend).IMG_2674
  • King Salmon in Soya und Olivenöl.IMG_2668
  • Scheinbar sehr seltenes Wagyū Beef. Ich stimme der Times Online zu: Why Wagyu is the world’s best beef? Es war atemberaubend zart….kaum zu beschreiben, so fein war das :) IMG_2686
  • Das Sushi war ebenfalls hervorragend:
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  • Schatzi hat sich noch Squid Pasta bestellt. Und NEIN, das sind bei Nobu keine Nudeln mit Tintenfisch, sondern hauchdünne Tintenfische in Nudelform geschnitten!
  • Rock Shrimp auf Sweat Sour Creme für meine süße Maus:
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  • Zum Nachtisch gabs Kastanien-Creme mit Haselnusspulver und gefrorenen Mini-Himbeeren.
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Was soll ich dazu sagen? Es war fantastisch. Sowas darf man sich rein finanziell gesehen wirklich nur 1x im Jahr gönnen, aber es war ein ECHTER GENUSS. Klaaaaasse!!!! Und entgegen aller Behauptungen muss man kein Filmstar sein oder Wochen vorher reservieren, wenn man in Nobu essen gehen möchte. Wir sind einfach reinmarschiert und haben einen netten Tisch gleich an der Theke bekommen und konnten den Kochkünstlern zusehen:

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Doch nun zum “Rest” des Tages, der richtig klasse war: Zunächst schlenderten wir über den Aloha Stadium Swap Meet – ein UM das Aloha Stadium angesiedelter Flohmarkt, der immer Mittwochs, Freitags und Samstags in Honolulu stattfindet. War aber ein völliger Scheiss, hauptsächlich billige Importware aus Hong Kong. Allerdings fand man unter den Schrotthändlern mit Ihren gefakten Super Nintendo 500in1 Gaming Konsoles auch hawaiianische Künstler, die echte Qualitätsware verkauften. Hier fanden wir dann auch ein paar Geschenke für die Leutz@home.

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“See you in another live, brother…!”

Im Anschluss gings Ratzfatz über die Insel zu den buddhistischen Byodo Tempelanlagen, die mir irgendwoher bekannt vorkamen. Kann mich nicht entsinnen, woher:

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Hier konnte die liebe Pam nicht widerstehen und deckte sich gleich mit japanischen Schriftrollen ein ;)

Keine halbe Stunde später cruisten wir im rächte Muschtang schon wieder in Richtung Ostküste Oahu, wo wir den Lana’i Lookout herunterkrakselten und zu einer wunderschönen mondähnlichen Landschaft gerieten:

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Hinter dieses Schild traute sich keiner. Erst als Pam und Sandy den Abhang herunterkrakselten, bekamen auch 3-4 andere Touristen den Mut ;)

Ein schöner Tag, um sich das Genick zu brechen:

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Ach und schon ist das Genick gebrochen ;) Mann mann mann, da hab ich mich ja wieder angestellt. Irgendwoher kam mir das doch bekannt vor. Ach ja richtig:

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Die Szene des Unglücks wollten wir schnell verlassen und sind dann schnurstracks zurück nach Honolulu, da wir noch zur Beerdigung eines weder Freundes noch Familienmitgliedes eingeladen waren.

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(ich bin der Profi-Photshopper)

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Mann rechts denkt: “Um gottes Willen, warum schießen die zwei Psychopathen vor einem herunter gekommenen verlassenen Gebäude mitten in Chinatown vor einer Bushaltestelle Fotos von sich? UNd warum grinst der Typ so dumm vor sich her?”. Und er hat recht ;)

Day 7 – Lost Beach

by Sandro Villinger on February 6th, 2010

Nach einem kleinen Shopping-Trip am Pier und dem Ala Moana Shopping Center, ging’s hoch zum Haleiwa Beach Park, von wo wir einen Abstecher zum Papailoa Beach machten. Neben wunderschönen Vulkanformationen am Strand, tödlich schönen Wellen und einer wahnsinnig schönen Aussicht, gibt’s da auch eine kleine Stelle, an der jeder Hawaii Urlauber eigentlich kurz sein Camp aufschlagen sollte. Und das taten wir auch:

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Circa 2km (gefühlte 10km durch den Sand und spitzes Gestein) wanderten wir über Papailoa Beach, bis wir zum Strand aller Strände kamen ;)

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Ist da ein Flugzeug abgestürzt? Sah für mich schwer nach Ajira Flight 316 aus…

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Und irgendwann waren wir dann am LOST-Strand, an dem wir sonnten und uns wagemutig nahe an die meterhohen Wellen trauten ;) Und eins ist sicher. Wer in das Wasser springt, stirbt. Die Wellen sind unheimlich stark und würden einem mit voller Wucht gegen das Gestein schmettern.

Das Set selbst war diesmal vollständig abgesperrt und im Zustand von Staffel 5 (sichtbar heruntergekommen also). Die Tatsache, dass sie es noch nicht komplett abgebaut haben, lässt wohl vermuten, dass es in S6 noch einmal auftaucht. MUSS ja fast, schließlich ist es eine der am häufigsten benutzten und wichtigsten Locations der Show.

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Also breiteten wir erst einmal das Strandtuch aus und sonnten uns weiter. Fotos durften wir unbemerkt machen, da weit und breit keine Security zu sehen war. Das machte mich stutzig – beim letzten Besuch waren mehrere Guards am Strand und passten gut auf, dass wir ja unsere Kamera nicht auspackten.

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Als auch nach der abgelaufenen Stunde keine Wachen erschienen, wurde ich mutig und kletterte unter der Absperrung durch:

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“Well, Son of a Bitch…..!”

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Ich schlich also in Sawyers Zelt….bis ich sicher war, dass mich niemand beobachte. Dann stand ich auf und strolchte über das ganze Set. Es war einfach super, ALLES im Detail und in aller Ruhe anzuschauen und anzufassen :) Yes, I know, ich bin ein Freak. Aber wer das jahrelang im TV sieht und plötzlich live davor steht, kann einfach nicht alles. Es ist schon verrückt, wie viel Details die Produktionscrew ins Set steckte. Nach wie vor findet man kleine Dharma Behälter (z.B. DHARMA Milk Powder) herumliegen oder Koffer mit Bürsten und Flaschen, die in der Serie benutzt wurden.

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Das Grab unserer Losties. Kann mich leider nicht mehr erinnern, welche der Verstorbenen (Shannon, Boone, Libby…?) hier liegen. Nicht weit entfernt müssten ja eigentlich auch Nikki und Paolo noch vor sich herwesen!

Nachdem ich mit meinem LANGEN Spaziergang und der Erkundungstour fertig war, ging’s wieder zurück an den Strand und dann auch schon in Richtung Parkplatz zurück. Und siehe da, auf dem Rückweg (keine 10 Minuten später) begegnete uns ein Wache, die uns im Auge hatte. PFU, Glück gehabt! ;)

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I’m Mr. Eko! I’m building a church and so god will forgive my sins!”

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Wieder einmal ein SUPER Tag auf der Insel – klar, wir erleben natürlich noch mehr und das war nur ein kleiner Ausschnitt des Tages :) Aber ich hab ehrlich gesagt keine Lust auf ein 1:1 Tagebuch, sondern möchte nur die interessantesten Highlights zeigen. Abends waren wir übrigens wieder beim Shrimp Truck essen, an dem wir gleich DREI Portionen Shrimp mit Butter-Knoblauch, Lemon Pepper und Spicy Sauce bestellten. Fazit: Bislang bestes Essen der ganzen Insel!

Day 6 – On the Lost set at Turtle Beach Resort

by Sandro Villinger on February 5th, 2010

Heute früh bekamen wir von einem bekannten Lost Podcaster die Nachricht, dass die Crew etwas Abseits vom Turtle Beach Resort am North Shore dreht. Nach einem schnellen Frühstück sprangen wir auch schon ins Auto und fuhren bei wundervollem Wetter los.

Da wir aber unterwegs noch etwas entdecken wollten, ging’s zuerst in Richtung Diamondhead:

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Da war wohl ein kleiner Hello Kitty-Fan am Werk ;)

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Wenn ich einmal reich bin… ;)

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Letzten Endes fanden wir aber auch das Turtle Beach Resort, einen Parkplatz und auch (nach einem 20 minütigen Kampf durch den Dschungel) die Location der Crew. Wir kamen sehr nahe ran und wurden die ersten 2-3 Minuten vollkommen ignoriert: Wir konnten braune Zelte (der Temple Others) entdecken und Locke (bzw. Fake Locke) wurde gerade gefilmt. Kurz darauf wurden wir auch schon von einem Crewmitglied freundlich gebeten, etwas auf Abstand zu gehen ;)

Wir haben uns also ans andere Ende der Location geschlichen und stießen sogleich auf 3-4 Fans, die ebenfalls vom Shooting erfahren haben.

Wir hörten mehrere Schüsse und eine größere Explosion wurde gefilmt:

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Kurz darauf kam auch Matthew Fox (Jack) in unsere Richtung geschlendert – in bekanntem Outfit (dunkelblaues T-Shirt) und völlig konzentriert oder auch angepisst. Er spuckte einmal lässig auf den Boden und wanderte dann am Strand entlang. Er ignorierte die Fans vollkommen und sah nach “Lasst mich bloß in Ruhe!” aus. Doch auch gegenüber seiner Kollegen am Set (oder an der Waikiki Beach Premiere) machte er kein freundlicheres Gesicht.

MEIN PERSÖNLICHES EVENT des Tages war, als plötzlich John Locke (Terry O’Quinn) DIREKT an mir vorbei lief. In voller Montur und ebenfalls völlig in seinem Charakter vertieft. Er war nicht Terry, er war tatsächlich Locke und spielte mit seinem Jagdmesser, das er mittlerweile hervorragend beherrscht. Er schaute mich an, hob die Hand ganz leicht in typischer Locke-Manier zum Gruß und meinte “How’s it going?”.

Es ist schon merkwürdig, wenn man einen Charakter, den man 5 Jahre im Fernsehen verfolgt, einem plötzlich anschaut und mit einem spricht.

Kurz darauf kam auch Jorge Garcia zu uns herüber und fing ein Gespräch an: Wie wir die Show finden, wie lange sie heute filmten, dass er heute keinen Lust mehr hat und gerade keine Szene mit ihm gedreht wird. Er freute sich, als wir ihm erzählten, dass wir aus Deutschland anreisten ;)

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Jorge kümmert sich unheimlich um die Fans und stört sich überhaupt nicht daran, Autogramme zu geben  oder zusammen mit Fans Fotos zu machen. Hier noch ein paar Eindrücke in Videoform:

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Aha, Cindy, Zack und Emma sind also auch in der Szene.

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Nach dem tollen Location Watching ging’s weiter den North Shore entlang, wo wir den WUNDERSCHÖNEN Sonnenuntergang an der Küste betrachteten…*seufz*

Day 4 + 5 – Lots of miles down the road

by Sandro Villinger on February 4th, 2010

Die letzten zwei Tage hier auf Hawaii waren fantastisch: Der eine voller Action und Program, der andere schön relaxed mit etwas Sonne am Strand für Schatzi und etwas gemütlicher Arbeit für mich.

Tag 4 begann mit einem üblegen Regenschauer auf Waikiki, der sich aber – je weiter wir die Küste gen Norden fuhren – wieder auflöste.

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Typisch O’ahu: An den Gebirgen kleben die Wolken.

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Chinamans Hat – Erinnert dem Chapeau chinesischer Bauern, daher der Name ;) Ist Ebbe, kann man sogar bis zum Hat selbst laufen.

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Wenn so ein Monster links neben einem fährt, macht man schön Platz. Will auch mal so eine 6 Liter (oder mehr?) Maschine fahren.

Nach einer 30minütigen Autofahrt kamen wir schon im Polynesian Culture Center an, das uns sehr ans Herz gelegt wurde: In einem Disney-land ähnlichen Park werden die Polynesischen Kulturen (jaja, daher der Name) näher gebracht:

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Da pfeiff ich auf Da Enzo’s Feinschmeckerküche in Hamburg, wenn man im polynesischen Kulturzentrum einen Hot Dog mit Käsesauce essen kann! Nach einer interessanten Feuershow und Tanzeinlagen gings auch schon weiter an der Küste.

Und hier kommen wir auch schon zum beschissenen Teil des Tages: Ich dachte mir, ich hätte so richtig Lust in die reisserischen Wellen zu stürzen – und das trotz etlicher roter Warnschilder und teilweise 5m hoher Wellen.

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Die Folge: Eine Welle mit einer UNHEIMLICHEN Kraft hat mir das Bein übelst umgeknickt…

Die Folge: Ich hinke jetzt noch durch die Gegend und bin froh, dass man hier Automatik fährt. Kuppeln könnte ich nicht mehr ;) Heute Nacht musste ich auch gut aufpassen, wie rum ich schlafe und dass ich mein Bein ja nicht durchstrecke.

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Der fünfte Tag war eigentlich ruhiger – hier hatten wir Zeit zu recherchieren, Whalewatching zu buchen und einfach nur für Bullshit:

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Zuerst wollten wir ins Aloha Stadium, um dort die Treppen hoch und runterzujoggen. War aber ZU! Dann wollten wir rüber auf Ford Island…

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…bis uns der Wächter auf der Brücke sagte, es wär eine reine Militärinsel und wir sollen sofort wieder umdrehen ;)

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Schatzi wars mit offenem Dach etwas kühl…

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Aber dafür war die Aussicht auf die Ostküste beeindruckend!

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“UND JETZT HÖR MAL AUF FOTOS ZU MACHEN, SONSCHT KNALLTS!”

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Abends ging’s dann weiter über Honolulu Downtown ins Kino am Ala Moana Blvd. Nachdem wir von dem freundlichen Kinostaff Pizza und Nachos umsonst bekamen, kam ich ENDLICH mal in den Genuss von Avatar 3D.

Sorry für diesen winzigen Blogpost im SMS-Stil, aber es ist jetzt 00:30, wir sind eben erst nach Hause gekommen und ich hau mich jetzt ins Bett ;) MÜD.

Cheers,
Sandro